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Sep 26 2011

Model Elischeba Wilde posiert in der Westruper Heide für fair hergestellte Produkte

Marler_Zeitung_26092011

Quelle: Marler Zeitung – 26.09.2011

Halterner_Zeitung_26092011

Quelle: Halterner Zeitung – 26.09.2011

 
Model Elischeba Wilde posiert in der Westruper Heide für fair hergestellte Produkte

HALTERN. Gegen Ausbeutung und fragwürdigen Einsatz von Chemikalien setzt sich die Fairtrade-Bewegung ein. Unterstützung bekam sie nun von Mrs Germany 2009 und Fotograf Frank Westerholt. Sie veranstalteten ein Fotoshooting in der Westruper Heide.

Was hat coole Mode mit der Westruper Heide zu tun, wo sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen? Ganz einfach: Wenn ein Werbefotograf und ein Model aus der Region Aufnahmen für Mode mit dem Fairtrade-Siegel machen, kann die blühende Heide zum gefragten Laufsteg werden.

So geschehen am vergangenen Freitag, als Frank Westerholt aus Ascheberg im Halterner Ausflugsgebiet seine Kamera scharf stellte und Elischeba Wilde aus Gescher posierte. Westerholt fing die Motive ehrenamtlich ein, um die weltweit agierende Fairtrade-Bewegung zu unterstützen. Modelle mit entsprechendem Zertifikat sind zum Beispiel garantiert ohne Kinderarbeit oder den Einsatz fragwürdiger Chemikalien gefertigt worden.

„Wir wollten zeigen, dass Fairtrade produzierte Mode modern aussehen kann“, sagen Fotograf und Model über ihre neueste Aktion. Aus diesem Grund hat das Duo versucht, verrückte Aufnahmen zu machen. Die Landschaft der Westruper Heide hat dafür offensichtlich den richtigen Hintergrund gebildet.

Elischeba Wilde ist als Botschafterin der Organisation mit dem Schwerpunkt Baumwollbereich unterwegs. „Wussten Sie, dass jährlich immer noch mehr als 20 000 Menschen an den Folgen von Chemikalien sterben, die in Form von Pestiziden, Färbemitteln oder ähnlichem eingesetzt werden? Häufig müssen Kinder lebensgefährliche Arbeiten verrichten, nur um ihre Familie zu ernähren“, informiert die 35-jährige Blondine.

Konsumverhalten ändern

Sie ist wie Fotograf Frank Westerholt davon überzeugt, dass durch ein geändertes Konsumverhalten der (Mode-)Kunden vieles in Bewegung geraten kann. Wenn auch die großen Konzerne zum Umdenken gezwungen würden, können Bauern zum Beispiel menschenwürdige Arbeitsbedingungen erhalten und Kinder zur Schule gehen. Aus diesem Grund wirbt Elischeba Wilde für fair produzierte Mode.

Zurzeit hat die Mrs. Germany 2009 in der Kategorie „Schönste Ehefrau“ allen Grund, auf eine gesunde Umwelt zu achten. „Ich bin in der achten Woche schwanger“, verrät die Schöne. Auf den aktuellen Fotos sei das noch nicht zu sehen.

Gern würde Elischeba Wilde übrigens mit ihrer künftigen kleinen Familie nach Haltern ziehen. Schon einige Zeit ist sie auf der Suche nach einer passenden Bleibe, aber aufgrund des Angebots noch nicht fündig geworden.
Die Halterner könnten zu Recht stolz auf ihre schöne Stadt sein, in der es sich zu leben lohne.

Von Silvia Wiethoff am 26. September 2011 17:17

 

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