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Sep 18 2014

Faire Woche: Mrs.Germany kocht nachhaltig beim Forum VIA Münster

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Nachhaltig – aber auch teurer

400 Azubis tagen am 23. und 24. September in der Halle Münsterland

MÜNSTER. Zwei Tage im Zeichen der Nachhaltigkeit: 400 Auszubildende aus ganz Deutschland treffen sich am 23. und 24. September zum Forum VIA Münster, dem Kongress von Azubis für Azubis der Veranstaltungsbranche in der Halle Münsterland.

Mehr als 42.000 Supermärkte bieten Kaffee, Tee und Schokolade aus fairem Handel an, schreiben die Organisatoren. „Das Thema Nachhaltigkeit wird auch in unseren Prüfungen immer wichtiger“, sagt Auszubildende Luisa Schulte. Die angehende Veranstaltungskauffrau leitet das Azubi-Team, dass das Forum VIA Münster organisiert. Die Auszubildenden beteiligen sich damit an der Fairen Woche, die bundesweit noch bis zum 26. September stattfindet. An den beiden Veranstaltungstagen gibt es zum ersten Mal Vorträge zum Thema Nachhaltigkeit und Fairer Handel, insgesamt findet der Kongress schon zum zehnten Mal statt.

Welche großen Chancen ökologisch und sozial verträglicher Konsum bietet, erklärt Bananenproduzent Juan Aquino Vilchez. Am 23. September kommt er gemeinsam mit Jimmy Yarly Núnjar Quevedo, dem Präsidenten der Kooperative Acroboquea im Norden Perus, nach Münster. Sie berichten, wie sich die Arbeitsbedingungen durch fairen Handel verbessert haben.

Elischeba Wilde (Foto), ehemalige „Mrs. Germany“ ist ebenfalls zu Gast und kocht mit fairen Produkten. Auch für Verbraucher lohne es sich, faire Produkte zu kaufen, sagt sie. „Diese Produkte schmecken gut, sind qualitativ hochwertig und nebenbei tun wir noch etwas Gutes.“

Das Thema Nachhaltigkeit spielt aber nicht nur während des Kongresses eine Rolle, sondern schon bei der Vorbereitung: „Wir haben nur ortsansässige Dienstleister, mit denen wir zusammenarbeiten“, sagt Schulte, die ihre Ausbildung im Messe und Congress Centrum Halle Münsterland absolviert. Der Messebauer kommt also aus Münster – je kürzer die Anfahrtswege, deto weniger Kohlendioxid wird ausgestoßen.

Nicht überall umsetzbar

Nachhaltigkeit ist wichtig – aber nicht überall umsetzbar. Zum Beispiel bekommen die Teilnehmer Plaketten aus nachhaltigem Papier. Die sind allerdings auch fünfmal so teuer als im vergangenen Jahr, erzählt Schulte. Die dazu passenden Anhänger sind nicht nachhaltig: “ Man kann nicht alles nachhaltig gestalten – aber soweit es eben möglich ist.“ Dominique Snjka

Foto: Christina Noske (v.l.) Karin Jeschar, Linda Belau und Luisa Schulte haben den Kongress organisiert.

Quelle: Münstersche Zeitung vom 18.09.2014 http://www.muensterschezeitung.de/

 

1 Kommentar

  1. William Dini

    This is one awesome post. Really thank you! Fantastic.

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